Jazzlog 4/2016

Mai 1, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Christoph Stiefel Septet hat mit Rhythm-a-Tized ein beeindruckendes Werk vorgelegt. Stiefel setzt auf Isorhythmen, also Rhythmusfolgen die sich in verschiedenen Tonhöhen, von verschiedenen Instrumenten gespielt wiederholen. Aber keine Angst, die Scheibe klingt nicht akademisch.

Bei Christoph Merki Music 01 und ihrem Werk Psychedelic Mountain Vol. 2 tue ich da ein bißchen schwerer. Psychedelisch soll die Musik sein und repetatiativ. Im Interview sagte er er wolle zeigen, dass eine solche Musik auch mit akustischen Instrumenten machen kann. Nun, das hat nicht geklappt. Die Musik ist so schroff und abweisend wie die Schweizer Bergwelt die Merki als Inspirationsquelle dient.

Peter Weniger hat mit Don Gruisin ein schönes Fusionalbum aufgenommen. Point of Departure pendelt zwischen kraftvollen Grooves und fast meditativen Balladen.

Alben, die die Welt nicht braucht: Roachford singt seine Lieblingslieder. Wer braucht die trillionste Version von Ain’t No Sunshine? Außerdem reicht keine seiner Interpretationen an das jeweilige Original heran. Encore heißt das Werk. Nein danke, sage ich da.

Mit Prince ist schon wieder ein großer Name dem Line-up der Greatest Band in Heaven hinzugefügt worden..

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