Jazzlog 10/2015

Oktober 29, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Incognito haben ihr 35-Jahre-Jubliläums-Konzert mitgeschnitten und jetzt veröffentlicht. Muss ein geiles Konzert gewesen sein.Viel aktuelles Material, aber natürlich auch ein paar Klassiker. Live in London – 35th Anniversary Show ist das Reinhören definitiv wert.

Gefreut habe ich mich, als ich hörte, dass es ein neues Reel People-Album gibt. Ihr einziges Studioalbum liegt 7 Jahre zurück. Zu früh gefreut! Soulful, Deep & Dope ist nur ein Remix-Album. Die Reel People remixen andere Songs und benutzen dabei meist Dumpfbacken-Four-to-the-floor-Beats.

Hoch gelobt von allen Kritikern wurde das Live-Album Live At Babylon des Sun Ra Arkestra. Es wird vom, mittlerweile über 90-jährigen, Marshall Allen, einem alten Weggefährten Sun Ras, geleitet. Ja, sie machten in Istanbul das, was sie immer gemacht haben. Nur schlechter. Kein Sun Ra, kein John Gilmore und kein Pat Patrick. Das Arkestra ohne Sun Ra ist wie Butterbrot ohne Butter.

Sehr schön ist hingegen die neue Scheibe von Frederik Köster & die Verwandlung. Sie heißt Tension/Release und bietet aktuellen Jazz vom Feinsten.

Tom Robinson hat sein erstes Album seit fast 20 Jahren herausgebracht. Es ist überraschend aggressiv und bietet gute neue Songs. Gegen Ende fällt es etwas ab aber es ist insgesamt durchaus hörenswert. Ah ja, es heißt Only the Now.

Nett zum Entspannen ist das neue Werk von System 7. Steve Hillage and Miquette Giraudy erfinden zwar die elektronische Musik nicht neu, aber sie sind immer noch besser als die meisten. Das Werk nennt sich X-Port.

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