Jazzlog 2/2015

Februar 27, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Ibrahim Electric bieten auf ihren Album Rumours From Outer Space lustige Retro-SciFi-Fusion. Dänen können sie trauen.

OGroove heißt das neue Projekt von Schlagzeuger Gerd Breuer mit Sängerin Esther Berlansky. Das erste Album nennt sich Day Breaking. Esther Berlansky kann definitiv singen, aber das Ganze ist doch zu luftig.

Die interessanteste Neuerscheinung des Monats ist sicherlich das neue Album vom japanischen Trompeter und Komponisten Jun Miyake. Lost Memory Act 2 ist sowohl Neue Musik als auch Pop, vielleicht sogar ein bißchen Jazz. Dazu kommen aber auch noch arabische Einflüße durch Oud-Spieler Dhafer Youssef.

Das Mini-Album The Planet von Young Ejecta habe ich natürlich nur angehört, weil Sängerin Leanne Macomber nackt auf dem Cover zu sehen ist. Ich muss das ja zugeben, weil’s sonst niemand tut. Sie scheint ein Faible für Nacktposen zu haben. Auf dem Debütalbum Dominae war sie von hinten zu sehen. Auf der Single It’s Only Love war sie von vorne zu sehen – und jetzt von der Seite. Ach so – die Musik? Sanfter Trash-Synthie-Pop mit hingehauchten Vocals. Durchaus hörenswert.

John Carpenter hat früher einige bedeutende Filme gedreht. Oft schrieb er auch die Filmmusik. Mit 67 legt er jetzt sein erstes reines Musikalbum vor. Die Kritiker überschlagen sich. Naja, Lost Themes ist nicht schlecht, aber es klingt wie Tangerine Dream. Was ja an sich nichts Schlechtes ist, aber Musik hat er jetzt nicht neu erfunden.

Gong haben das erste neue Album seit 5 Jahren veröffentlicht. Es heißt I See You und featured Original-Vokalistin Gilli Smyth als Gast. Daevid Allen ist der letzte wahre Hippie. Dass er schwer erkrankt ist, kann man diesem Album nicht anhören. Macht Spaß.

Nichts Neues von Van der Graaf Generator. Merlin Atmos bringt Liveaufnahmen von 2013. Seit 2005 spielen sie ohne Bassist. Rock ohne Bassgitarre ist wie Sex mit Raumanzug. Dank Derwischorganist Hugh Banton macht es trotzdem Spaß zuzuhören. Aber wie gesagt, nichts Neues.

Die belgische Progband Fish on Friday hat schon Ende Oktober 2014 ihr drittes Album veröffentlicht. Es heißt Godspeed und bietet fluffigen Pop-Prog. Ghost Song erinnert gar an die frühen Genesis. Ist wirklich nett anzuhören.

Steve Strange, bekannt als Visage-Sänger, ist mit 55 an einem Herzinfarkt gestorben.

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