jazzlog #12 2013

Dezember 27, 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Neues von der freien Musik: die Anreicherung ist ein Quartett bestehend aus Axel Dörner, Håvard Wiik, Jan Roder und Christian Lillinger. Die spärlichen gesetzten Töne erinnern stark an Kompositinen der Neuen Musik. Dabei ist die Besetzung für Jazzverhältnisse konventionell: Trompete, Bass, Piano und Schlagzeug. Interessant, aber auch fordernd. Und nach den ersten zwei Stücken ist der Reiz vorbei.

Ganz anders bei Francisco Guerrero. Zwei Stücken aus dem Zayin-Zyklus des Komponisten waren kürzlich im Radio zu hören. Das hat mich derart begeistert, dass ich mir das Zayin-Album vom Arditti String Quartet gekauft habe. Was er mit einem Streichquartett anstellen kann, ist beeindruckend, aber die Wahrnehmung ist stark von der momentanen psychischen Verfassung abhängig. Unkonzentriert und gereizt angehört, ist es nur eine Ansammlung von Dissonanzen.

7 Days of Funk wollen mit ihrem gleichnamigen Album die Verbindung zum „Mothership“ wiederherstellen. Right On! Do your thing! 7 Days of Funk sind Dâm-Funk und Snoopzilla. Hinter Dâm-Funk verbirgt sich der Producer Damon Riddick, Snoopzilla ist kein anderer als Snoop-Doggy-Doqg (pop matters). Wenn das Gerappe nicht wäre.

Der Lichtblick im Dezember kommt aus Afrika. Keziah Jones hat sich lange Zeit gelassen für sein neues Album. Captain Rugged enfach nur schön.

Kurz vor Toresschluß hat sich auch noch Yusef Lateef davongemacht (variety).

Mit nur 59 ist Ricky Lawson gegangen (billboard). Man kann ihn auf der großartigen Steely Dan DVD „Two Against Nature“ erleben.

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