Jazzlog #9 2013

September 30, 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

David Holland schockt seine Fans mit einem Fusion-Album. Hinter dem Bandnamen Prism verbergen sich außer ihm auch noch Craig Taborn, Kevin Eubanks und Eric Harland (all about jazz). Sorry, aber aus dem verzerrte-Gitarren-Alter bin ich raus.

Michael Wollnys Auftritt mit der HR Bigband bei letztjährigen Jazzfestival ist jetzt auf CD gebannt. Wunderkammer XXL heißt das teil (hr).

Science Fiction Theater mögen offenbar Trash-Filme und deren Soundtracks. Mit Dolly Shots haben sie zum zweiten Mal zugeschlagen (traumton). Nu Trash Jazz oder was?  Klingt stark nach Lounge. Nett, aber ob das abendfüllend ist?

Ganz anders Wadada Leo Smith. Er gilt als einer der wichtigsten lebenden US-Komponisten. Man kann ihn mit Fug und Recht der Avantgarde zurechnen. Auf Occupy the World arbeitet er mit einem 22-köpfigen Orchester. Leider gibt es das Album nur als CD-Import (tum records).

Kenny Garrett hat auch schon wieder eine neue Platte gemacht. Pushing the Word Away heißt sie. Bei ihm weiß man nie genau, ob es seicht oder tiefgründig sein wird, sagt Will Layman. Ambitioniert sei es diesmal, so sein Urteil (popmatters).

Trompeter Randy Brecker hat ein Album mit dem philharmonischen Orchester von Kalisz aufgenommen. Es heißt Night in Calisia.

Nine Inch Nails aka Trent Reznor veröffentlichen nach der Rückkehr in den „Major Haven“ eine für NIN-Verhältnisse entspannte LP namens Hesitation Marks. Man wird halt älter…

Apropos älter… Zirka 25 Jahre ist es her, dass Bomb the Bass die Musikszene aufgemischt haben, Jetzt bringt Bomb the Bass aka Tim Simenon ein neues Album heraus. Es heißt In the Sun. „Overall, there’s a mediocrity to the whole thing“, urteilt Darryl Wright von Popmatters ( popmatters). Falsch, Herr Wright, das ist Kühlaus-Musik. Die klingt so. Gebombt wird schon lange nicht mehr.

Semi-retired ist hingegen George Evelyn alias Nightmares On Wax. Will heißen, er lebt auf Ibiza. Platten macht er trotzdem noch. So zum Beispiel, aktuell, Feelin‘ Good (news.ch).

Earth, Wind & Fire haben ihr erstes Album seit acht Jahren veröffentlicht: Now, Then & Forever. Der Titel lässt auf eine Compilation schließen, ist es aber nicht (popmatters).

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