Jazzlog #1 2013

Januar 30, 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine neues Album von Wayne Shorter und seinem Quartett ist erschienen: (allaboutjazz)Without a Net ist ein Live-Album, von dem der Kritiker John Kelman offenbar völlig begeistert ist.

Auch Jazz-Gitarrist Kevin Eubanks legt eine neue Scheibe vor. Eubanks ist vielen nur aus der Jay-Leno-Show bekannt. The Messenger (allaboutjazz) ist sanft aber keine Fahrstuhlmusik, denkt jedenfalls Dan Bilawsky.

Chris Potter ist jetzt bei ECM. Potter ist ein Saxofon-Superstar, aber ich muss zu zugestehen, dass ich ihn am besten als Steely Dan-Sideman fand. Die Neue habe ich noch nicht gehört. Kelman nennt das Album „The Sirens“ eklektisch und sieht es als Übergangsalbum an (allaboutjazz).

Courtney Pine, eine lebende britische Jazz-Legende, hat ein Album namens „House of Legends“ gemacht. Ian Patterson (allaboutjazz) sieht es als Album mit hohem Spaßfaktor aber nicht als richtungsweisend an. „Does humor belong in music“, fragte Zappa mal.

Rudresh Mahanthappas letztjähriges Album hat mich begeistert. Jetzt legt er schon wieder ein neues vor. Es heißt Gamak (allaboutjazz).  Mahanthappa bedient auch dieses Mal keine Stereotypen. Beim Live-Gig in Mannheim war er scheinbar aber etwas genervt. Vielleicht, weil so wenig Zuschauer gekommen waren.

Aaron Neville ist jetzt bei Blue Note. Sein Album „My True Story“ (allaboutjazz) wurde von Don Was und Keith Richards produziert. Dsa Album präsentiert Doo-Wop Klassiker von Leuten wie Doc Pomus oder Michael Stoller. Also eher das totale Gegenstück zu Mahanthappa.

Für alle die auf gepflegten, modernen Pop stehen, bringen I Am Kloot ihr neues Album „Let It All In“ (laut.de) heraus.

Rock höre ich ja kaum noch. Als ich noch Rock hörte, war Porcupine Tree eine meiner Lieblingsbands. Jetzt haben sie endlich mal wieder ein Livealbum herausgebracht. Ein Doppel-Livealbum natürlich. Die erste CD beinhaltet aber nur eine komplette Wiedergabe von The Incident. Werde ich mir wohl nicht kaufen. (pop matters)

Am 10. Januar ist der Begründer des Montreux Jazz Festivals Claude Nobs gestorben. Nach einer Operation, der er sich aufgrund eines Skiunfalls unterziehen musste, lag er mehrere Wochen im Koma. Ein Interview aus  dem Jahre 2006:  www.swissinfo.ch

Ach ja, und die CD ist tot. Wers nicht glauben will, dem sei mitgeteilt, dass HMV und Virgin Megastores vor dem Aus stehen (laut.de). Hach, das Stöbern nach Platten / CDs in Plattenläden war ein gewichtiger Bestandteil meiner Jugend. Gone, forever gone.

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