April 2012

April 6, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Mein Album des Monats

Jürgen Hagenlocher „Leap In the Dark“ (2012) Intuition/Schott Music

Line-Up: Jürgen Hagenlocher (ts), Alex Sipiagin (tp), David Kikowski (p), Boris Kozlov (b), Nate Smith (dr)

Eine knallharte Bläserfront erwartet den Hörer in Pollyanna. Bermerkenswert ist der Wahnsinnsgroove von Kozlov und Smith. Kikowskis Piano perlt und sprudelt. Hagenlochers und Sipiagins Soli sind konsequent  unromantisch.

In der Ballade The Myth of the Dreamcatcher beweist sich Kozlov als Groove-God. Klavier und Drums schweben auf dem Groove. Sanftes Sax von Hagenlocher.

Der Titeltrack klingt irgendwie orientalisch. Auf Corruptionalists wird des Hörers Musikwahrnehmungssinn von den Drums aufgewirbelt. Und während April’s Mood eine Saxmeditation ist, wird auf Turmoils geprügelt. Auf Dark Turns Bright umschmeicheln uns die Rhythmus-Men und Hagenlocher und Sipiagin lassen ihre Klänge umherschweifen. Step By Step knüpft die Verbindung zum Beginn des Albums. Perfekte Symmetrie. Die Rhythmusgruppe kommt etwas lateinamerikanisch daher und Kozlov ist wieder herausragend.

Alles an diesem Album scheint genau geplant zu sein. Uptempo und Ballade wechseln, die Titel passen zum jeweiligen Stück. Symmetrie wird gewahrt. Ein bißchen mehr Anarchie hätte das Werk noch größer gemacht als es eh schon ist. Mein Album des Monats.

Advertisements

Tagged:,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan April 2012 auf Semantik und Übertragung.

Meta

%d Bloggern gefällt das: